FAQ's
Aus meiner Sicht nicht. Natürliche Gärten sind in ihrer letztendlichen Konsequenz auch harmonikale Gärten, denn Harmonikalität ist ein wesentliches Merkmal der Natur.
Auch ein sich selbst überlassener Garten würde irgendwann zu einem harmonikalen Garten, weil die Natur früher oder später für Harmonikalität sorgt.
Der Goldene Schnitt wird irgendwann von selbst sichtbar in den Gärten, weil sich Pflanzen dann dort ansiedeln, wo sie im Zusammenspiel mit anderen Pflanzen Gesellschaften bilden, die untereinander in harmonikalen Proportionen wachsen. Dies dauert nur meist sehr lange - oft Generationen.
Plant man von Beginn mit der Harmonikalität, kann man diesen Prozess in gewisser Weise beschleunigen und schneller ein paradiesisches und natürliches Gartengefühl erleben.
Ein natürlicher Garten, ist ein kultiviertes Stück Erde, in dem sich durch naturnahe Pflanzen- und Materialauswahl viel Natur aus der Region wiederfindet. Auch bewusst gestaltete Formen der Wege, Terrassen, Plätze, Beete und Gartenelemente, die mit der astrologischen Grundenergie der Besitzer im Einklang sind, lassen Natürlichkeit und Authentizität spüren. Auch die sog. Hl.Geomtrie wird beachtet und so eine ganz natürliche Harmonikalität erzeugt.
In einem Natürlichen Garten wurde die geomantische Wahrnehmung des Ortes berücksichtigt in der Planung.
Geomantie ist das Schauen / das Wahrnehmen (griechisch. Mantis - die Schau) der Erde (Geos = Erde). In der Geomantie nimmt der Mensch über seine Körpersinne und vor Allem über seine innere Wahrnehmung (innere Bilder, Gefühle, innere Stimme) das energetische Wesen eines Ortes (den Genius loci = den Geist des Ortes) oder Phänomene wie Naturelementarwesen an einem Ort wahr und berücksichtigt sie in der Planung des Gartens.
Die Standortastrologie ist eine wunderbare Möglichkeit die Beziehung (Resonanz), die ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen (z.B. eine Familie) mit einem Grundstück hat lesen zu können und danach eine individuelle, optimierte Gestaltung vorzunehmen.
Feng-Shui ist die Gestaltungslehre, aus dem daoistischen China, die lehrt, wie das Feng (Wind) mit dem Shui (Wasser) in Einklang gebracht werden kann auf einem Grundstück, einem Haus oder auch einer Stadt. Wind und Wasser stehen für die feinstofflichen Kräfte des Geistes /Bewusstsein und Lebenskraft/Lebensfluss).
Wie in der westlichen Geomantie geht es hier darum, die Lebensenergie -das Chi- ins Fließen zu bringen und so ein Wohlgefühl im (Garten-) Raum zu erzeugen.
Ja. Es ist aus meiner Sicht eine der unendlich vielen Ebenen innerhalb des Erdenkosmos bzw. letztendlich des Universums. Wir können über diese östliche Art, die Erde zu lesen und zu gestalten, sehr viel lernen, etwas über unseren Platz erfahren und vieles zum Besseren wenden. Wichtig ist aus meiner Sicht sich gewahr zu sein, dass der Ursprung in den östlichen Kulturen liegt und dementsprechend östliches Kultur- und Gedankengut bzw. eine östliche Perspektive auf die Erde durch das Feng-Shui mit einfließt. Das kann sehr hilfreich sein, seinen Platz zu verstehen, zu heilen und lieben zu lernen.
Das Feng-Shui komplettiert aus meiner Sicht eine ganzheitliche Betrachtung eines Grundstückes, da es uns westlich zivilisierte Menschen, die östliche Kultur näher bringt und wir über das Verständnis vielleicht auch langfristig in einer guten friedlichen Koexistenz mit der östlichen Welt leben können.
In gewisser Hinsicht schon, da mehr Informationen vor der Planung abgefragt werden. Letztendlich wird aber eine geomantische Planung einfacher ablaufen, da relativ schnell klar wird, was nicht geht auf dem Grundstück und was nicht zu den Besitzern passt. Die Umsetzung läuft dann meist auch viel einfacher, weil mit der Energie des Ortes gearbeitet wird statt gegen sie. Die Freude der Naturelementarwesen ist spürbar im geomantischen Garten und überträgt sich auf die Menschen.
In jedem Fall ein langfristiges Wohlgefühl im Garten – wahrscheinlich sogar für Generationen. Die Energie des Ortes spiegelt sich auf allen Ebenen und vor allem auch auf der ganz real ästhetisch gestalterischen Ebene wider und man fühlt sich langfristig Zuhause. Der Platz ist geheilt durch seine achtsame Betrachtung und durch Maßnahmen, die die Energie des Ortes wieder auf sein natürliches Potenzial anheben und eine langfristige Offenheit für hohe Energien manifestiert.
Mit anderen Worten, der Garten `ernährt` sich energetisch selbst und braucht dadurch weniger Pflege und Aufmerksamkeit – außer der Liebe der Menschen zu ihrem Platz. Der Mensch fühlt sich wie in seinem persönlichen Garten Eden.